Modern / Kreativ    Dessert / Nachspeise
orangendessert mit pfeffer und pistazien

Orangendessert mit Pfeffer und Pistazien

stoppuhr aktiv 30 Min. / einweichen 30 Min. / kochen 10 Min.

Dieses feine Orangendessert mit der Schärfe des echten roten Pfeffers aus Kambodscha ist für mich eine Delikatesse. Speziell macht es die etwas herbere Sorte der Blutorangen.

orangendessert mit pfeffer und pistazien
     
    für 2 Personen
2   Blutorangen
1 KL   Pfefferkörner rot
2 KL   Pistazien
2   Kardamomkapseln
2 EL   Rohzucker
1 EL   Bitterorangenkonfitüre
1 dl Rotwein kräftig
½ dl Portwein
1 dl Vollrahm
    Zimt


pfeffermuehle003366 04Einkaufstipp
Echte Pfefferkörner und geschälte und ungesalzene Pistazien wählen.

 

Vorbereitung

Pfefferkörner während 30 Min. in kaltes Wasser einweichen. Rotwein, Portwein, Zucker und Konfitüre, mit etwas Orangenschale und wenig Zimt, aufsetzen. Kardamomkapseln öffnen und Samen dazugeben. Alles aufkochen, Feuer zurückstellen und um ¾ einkochen lassen.

Zubereitung

Bei den Orangen rundum Schale und weisse Haut entfernen, quer in ½ cm dicke Scheiben schneiden und direkt auf die Teller platzieren. Sobald die Flüssigkeit zu Sirup eingekocht ist, diese absieben und kurz in den Tiefkühler stellen, damit sie rasch abkühlt. Inzwischen Rahm steif schlagen.

Fertigstellen

Orangen mit dem Sirup beträufeln. Rahmhaube aufsetzen, Pistazien hacken und darüberstreuen. Pfefferkörner absieben, zerkleinern und dezent darüber verteilen.

 Mariannes Tipp

pfeffermuehle003366 04Dieses Dessert kannst du auch mit Grapefruits zubereiten. Hast du den roten Pfeffer in der Mühle, verzichte auf das Einweichen und mahle mit der gröbsten Stufe etwas Pfeffer über die Orangen.

Info zu Orangen

rueeblissalat mediterranSüdlich von Tarragona beginnt die Costa del Azahar, die Küste der Orangenblüte. Sie zieht sich über 120 Kilometer bis nach Valencia. Dort und in der nachfolgenden Costa Blanca, der weissen Küste, werden seit dem 18. Jahrhundert Orangen angebaut. Grosses Erntegebiet ist ebenfalls Andalusien, die Zone zwischen Sevilla und Huelva an der portugiesischen Grenze. Die spanischen Orangen decken 25% des weltweiten Bedarfs ab, gefolgt von Südafrika mit 16%. Italiens Produktion steht mit knapp 3% auf dem 8. Platz der Weltrangliste.