Klassisch / Traditionell    Fleisch / Geflügel
kalbsleber geschnetzelt mit roesti

Kalbsleber geschnetzelt mit Rösti

stoppuhraktiv 40 Min. / braten 20 Min. / ruhen 1 Min.

Meine besten Kalbsleberli mit Rösti habe ich vor einigen Jahren in der “Linde” in Oberuster genossen, da passte auch das Interieur: traditionell mit Stil. Wir sind weggezogen, und das Aroma der Leberli nahm ich mit.

kalbsleber geschnetzelt mit roesti
     
    für 2 Personen
300 g   Kalbsleber geschnetzelt
400 g   Kartoffeln
40 g   Zwiebeln rot
1   Knoblauchzehe
1   Rosmarin Zweig
1   Thymian Zweig
½ dl   Portwein rot
40 g Butter
1 KL Weissmehl
    Salz, Pfeffer und Chiliflocken, Petersilienblätter


pfeffermuehle003366 04Einkaufstipp
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Vorbereitung

Am besten am Vortag die Kartoffeln im Dampfgarer oder Dampfkochtopf knapp garen. Gut erkalten lassen.

Kartoffeln schälen und durch die Röstiraffel reiben, mit etwas Salz gut vermischen. Zwiebel und Knoblauchzehe rüsten und fein hacken. Rosmarin fein hacken und Thymianblätter abzupfen. Leber mit wenig Mehl bestäuben und mischen .

Zubereitung

Rösti in der Bratpfanne mit 20 g Butter auf gut mittlerem Feuer aufsetzen, gut durchbraten und zwischendurch wenden. In der zweiten Bratpfanne 10 g Butter erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch für 6-8 Minuten glasig dämpfen. Kräuter dazugeben und ebenfalls gut andämpfen. Mit Portwein ablöschen und aus der Pfanne nehmen. 10 g Butter schmelzen lassen und Kalbsleber auf höchster Stufe kurz durchbraten. Sauce zurück in die Pfanne geben, mit Salz und Pfeffer würzen und alles gut mischen. Feuer wegnehmen und kurz ruhen lassen, damit sich die Aromen gut verbinden.

Fertigstellung

Rösti und Leberli auf vorgewärmte Teller anrichten und mit einigen Petersilienblättern garnieren.

Mariannes Tipp

pfeffermuehle003366 04Hier ist gute Planung sehr wichtig, denn die Zubereitung der Leberli dauert nicht lange, und sie dürfen nicht zu lange braten oder stehen bleiben, sonst werden sie zäh. Ich warte jeweils, bis die Rösti nahezu gar ist und stelle sie auf tiefes Feuer zum Warten, während ich die Leberli zubereite. 

Info zu Innereien

Innereien, die essbaren inneren Organe von Tieren, sind sehr nährstoff- und vitaminreich. Früher gehörten sie zum Alltag im Menuplan und waren für die Menschen lebensnotwendig, denn das Essen war rar, und es musste alles, was möglich war, verwertet werden. Eine Zeitlang waren sie verpönt, bis sie im Zug der gesunden und nachhaltigen Küche wieder an Beliebtheit gewannen. Sie sind Teil von Delikatessen. Leber gehört zu den am häufigsten gegessenen Innereien. Im Originalrezept des “Züri Gschnätzlets” hat es Nierli. Berühmt sind die Kutteln à la Provençale und die Rindszunge an Kapernsauce.