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Cuenca - die hängenden Häuser

Ich schmunzle immer wieder, wie die Stadt Cuenca in den Tourismusführern präsentiert wird. Diese Stadt hat viel mehr zu bieten als sie vorgibt. Permanent gelten die “casas colgadas” als Aushängeschild der Stadt. Dabei sind noch genau drei dieser hängenden Häuser geblieben, die im letzten Jahrhundert ausschliesslich für den Tourismus renoviert wurden. Alle anderen sind im Zuge der Zeit verschwunden.
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Mit ihren 54 000 Einwohnern und zahlreichen Sehenswürdigkeiten bildet Cuenca ein kulturelles Zentrum der feinen Art, wo sich Historisches und Modernes vereinen. Das Nationale Museum für zeitgenössische Kunst ist in den renovierten hängenden Häusern untergebracht. Im prächtigen Bau des ehemaligen Klosters San Pablo gegenüber der Altstadt befindet sich der Parador.

Die Silhouette der Neustadt und das Panorama der Castilla la Mancha sind vor der Burg aus, zuoberst auf der Terrasse der Altstadt, am besten zu sehen. Hier befinden sich die attraktivsten Parkplätze der Stadt. Von hier aus lohnt sich der Gang abwärts bis zur Plaza Mayor.
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Cafés und Bars laden zum Verweilen bei Cortado oder Wein ein, um das Ambiente der Stadt aufzunehmen. Nach dem Spaziergang durch die lauschigen Gassen hinter der Kathedrale wartet am Fuss der Altstadt das Wissenschaftsmuseum mit seinem Planetarium. Für Liebhaber der etwas deftigen Küche erwähne ich gerne den Morteruelo, die warme Leberpastete, die in regionaltypischen Restaurants serviert wird.

Gut zu wissen

Qünka, wie die Stadt ursprünglich hiess, ist für mich als Ganzes sehr encantada, was in unserer Sprache charmant, faszinierend oder einnehmend bedeutet. Fünf Mal war ich schon da, komme gerne wieder.
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