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Apfel-Mispel Chutney
aktiv 20 Min. / kochen 10 Min. / ruhen 24 Std.
Im Grossraum der Gemeinde Callosa d’En Sarrià sind ab April die Bäume der Mispel (Níspero) voll behangen. Die Frucht gleicht im Aussehen der Aprikose, ist im Geschmack erdiger und zitroniger.
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| für 2 Personen | ||
| 150 g | Äpfel | |
| 150 g | Mispeln (Nisperos) | |
| 1 | Knoblauchzehe | |
| 1 | Ingwer daumengross | |
| ½ KL | Kreuzkümmel | |
| 2 | Pfefferkörner rot echt | |
| 1 KL | Senf körnig | |
| 60 g | Rohzucker | |
| 2 EL | Apfelessig | |
| 1 EL | Weisswein trocken | |
| Ibiza-Blütensalz | ||
Einkaufstipp
Die Mispelfrucht rasch nach dem Einkauf verarbeiten, sie ist heikel.
Hauptsaison Mispeln
Jan Feb Mär Apr
Mai Jun Jul Aug
Sep Okt Nov Dez
Vorbereitung
Dieses Rezept benötigt keine Vorbereitung.
Zubereitung
Äpfel und Mispel schälen, Kerngehäuse entfernen und in kleine Stücke schneiden. Bei den Mispeln ebenfalls die Haut des Kerngehäuses entfernen. Zucker in der kleinen Pfanne auf gut mittlerem Feuer hellbraun caramelisieren. Früchte dazugeben und darin wenden. Mit Weisswein und 1 EL Wasser ablöschen. Feuer tief stellen. Kreuzkümmel und Pfefferkörner fein mörsern und dazugeben. Ingwer und Knoblauch dazu reiben. Alles gut mischen und sanft köcheln lassen. Die Früchte dürfen verkochen.
Fertigstellen
Pfanne vom Herd nehmen, Chutney bis lauwarm auskühlen lassen. Apfelessig, Senf und etwas Ibiza-Blütensalz dazugeben. Alles gut mischen und in Weckgläser abfüllen. Ohne Deckel ganz erkalten lassen, dann Deckel schliessen und in den Kühlschrank stellen.
Mariannes Tipp
Dieses, etwas herbe Chutney serviere ich gerne zu halbhartem Manchego Käse und zu gekochtem Schinken.
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Info zur Mispel Der präzise Name ist Japanische Wollmispel und zeigt gleich ihre Herkunft an. Botanisch ist sie mit dem Apfel verwandt, enthält ebenfalls viel Vitamin C und Pektin. Im 19. Jahrhundert kam sie nach Europa. Ein Mönch brachte sie ins Hinterland der Costa Blanca, wo für ihr Wachstum ideale Bedingungen herrschen. Da die Frucht sehr sensibel ist, wird sie kaum exportiert, sondern in der Region vermarktet und konserviert oder zu Desserts, Konfitüre oder Chutney verarbeitet. In der Marina Alta findet man Mispelbäume oft im privaten Garten. Die Früchte schmecken direkt vom Baum gepflückt am besten, ausserdem sind sie ein leuchtender Blickfang. |





